Lernförderung

Welche Leistung wird erbracht?

Mit der außerschulischen Lernförderung werden im Ausnahmefall die von den Schulen und schulnahen Trägern (z. B. Fördervereine) organisierten Förderangebote ergänzt. Diese in der Regel kostenfreien Angebote sind vorrangig zu nutzen.

Nur wenn das Erreichen der wesentlichen Lernziele nach den schulrechtlichen Bestimmungen gefährdet ist und eine Verbesserung nur mit Hilfe einer außerschulischen Lernförderung kurzfristig erreicht werden kann, kommt diese Leistung in Betracht.

Für das Erreichen einer besseren Schulartenempfehlung (z. B. Übertritt auf ein Gymnasium) kann keine außerschulische Lernförderung gewährt werden. Wenn eine außerschulische Lernförderung notwendig ist, werden die entstehenden Kosten hierfür übernommen.

Lehrerin mit ihren Schülern

Wie funktioniert das?

Die Leistung gilt in der Zeit vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2023 von dem Antrag auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts als mit umfasst. Zur Prüfung und Konkretisierung des Anspruchs auf Lernförderung muss ein Vordruck durch die Schule ausgefüllt werden, in dem die Notwendigkeit der Lernförderung in bestimmten Fächern bestätigt wird.

Schulbestätigung "Lernförderung"

Bestätigung der Schule
Diese Bestätigung erfordert neben Angaben zu dem Fach, in dem der Bedarf besteht, auch Angaben über den Zeitraum, in dem die Schwächen aller Voraussicht nach mittels gezielter Lernförderung beseitigt werden können.

Der Fachlehrer gibt Hinweise auf eine geeignete Form der Lernförderung (z.B. Nennung von Nachhilfelehrern). Legen Sie dem Jobcenter ein Angebot oder Kostennachweis des Anbieters auf Lernförderung vor.

Auf Basis dieser Einschätzung entscheidet Ihr persönlicher Ansprechpartner über die Gewährung eines Gutscheins für geeignete Lernförderung.

Bitte beachten Sie, dass die Auswahl des Anbieters der Lernförderung aus leistungsrechtlichen Gründen (z. B. Prüfung der Hilfebedürftigkeit) immer in Absprache mit Ihrem Jobcenter erfolgen muss.

Mit dem Bewilligungsbescheid erhalten Sie einen Gutschein über die außerschulische Lernförderung für das förderbedürftige Kind. Diesen gibt Ihr Kind bei dem Nachhilfelehrer bzw. in der Einrichtung ab. 
Das Jobcenter rechnet die Kosten für den Förderunterricht in der Regel direkt mit dem Anbieter der Lernförderung ab.